Parodontologie

Den Bakterien geht es an den Kragen

Lächelnde Frau mit ApfelEs ist ein Problem, das sich zunehmend in unserer Praxis zeigt: „Parodontitis, im Volksmund auch “Parodontose “genannt“ – eine bakterielle bedingte Entzündung des Zahnfleisch.

Parodontitis ist eine weit verbreitete Erkrankung. Der Behandlungsbedarf der Bevölkerung liegt bei den über 35 -jährigen bei mehr als 80 %.

Unbehandelt führt die Parodontose unweigerlich zum Zahnverlust, hinzukommen Wechselwirkungen mit allgemeinmedizinischen Problemen wie Herzerkrankungen (Infarktrisiko 4x so hoch) oder Diabetes. Außerdem kann eine Parodontitis auch als Ursache von Frühgeburten eine Rolle spielen.

Weitere Risikofaktoren:

  1. genetische Voraussetzungen
  2. Rauchen erhöht das Risiko um den Faktor 2-7
  3. eine schlechte Mundhygiene
  4. Diabetes fördert das Risiko
  5. Stress und eine einseitige Ernährung
  6. Immunstörungen

Die Parodontitis kann langsam und chronisch schleichend verlaufen. Es gibt aber auch aggressive Formen, die massive Schübe hervorrufen.

Um Parodontitis zu verhindern, ist die richtige Mundhygiene unerlässlich. Wenn Zahnstein, Beläge (Plaque) und Bakterien in den Zahnfleischtaschen sich entwickeln können, begünstigt dies die Entstehung.

Bei richtiger Putz -Technik reicht zweimaliges Zähneputzen pro Tag, ergänzt durch den Gebrauch von Zahnseide oder Zwischenraumbürsten. Neben der routinemäßigen Zahnsteinentfernung, bieten die meisten Zahnarztpraxen inzwischen eine professionelle Zahnreinigung (PZ R) an, die je nach Diagnose und Symptome zwei bis dreimal jährlich durchgeführt werden sollte. Bei der so genannten PZR werden Zahnstein und Beläge mittels Ultraschall und Handinstrumenten entfernt. Die Zahnoberflächen werden poliert und mit Pulver abgestrahlt, sodass auch Verfärbungen von Kaffee Tee und Rauchen keine Chance haben.

Bleiben die Probleme weiterhin, trotz gründlicher Vorsorge, bestehen, gilt es, die drohende Parodontalerkrankung zu behandeln.

Parodontalerkrankungen sind gewöhnlich schmerzlos und werden so häufig von den Betroffenen selbst nicht bemerkt.

Warnsignale für Parodontalerkrankungen sind:

  1. Zahnfleisch Bluten beim Putzen,
  2. rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch,
  3. örtlich begrenzter oder genereller Zahnfleischrückgang,
  4. Mundgeruch,
  5. Sekret oder Eiterentleerung aus Zahnfleischtaschen
  6. lockere oder sog. lange Zähne.

Wir wird Parodontitis behandelt?

Wie eine Parodontitis behandelt wird, richtet sich vor allem nach der Art der Schwere der Erkrankung.

Am Anfang der Behandlung steht eine präzise Diagnostik, also eine klinische und röntgenologische Untersuchung, die in manchen Fällen durch einen DNA Test ergänzt wird. Hauptziel jeder Behandlung ist, die Bakterienmenge zu reduzieren und so den Entzündungsreiz zu beseitigen.

In der Regel werden zunächst Plaque und Zahnstein sowie harte Ablagerungen unterhalb der Zahnfleischgrenze (Konkremente) entfernt. Dabei werden die Wurzeloberflächen nicht nur gereinigt, sondern auch geglättet. Dies geschieht mit so genannten Scalern und Kueretten (speziell geformten Handinstrumenten) sowie mit ultraschallbetriebenen Geräten.

Spülungen mit antibakteriellen Mitteln können dazu beitragen, dass Bakterienwachstum unter Kontrolle zu halten. Unter bestimmten Voraussetzungen ist sinnvoll, die Behandlung durch Anwendung eines Antibiotikums zu ergänzen, aber nur, wenn ein DNA Test stattgefunden hat, um die genaue Bakterienart zu identifizieren. Das Antibiotikum kann in Tablettenform gegeben, oder direkt in die Zahnfleischtasche eingebracht werden.

Von ganz entscheidender Bedeutung für den langfristigen Behandlungserfolg ist die Art der Nachsorge, mit der der Behandlungserfolg bei einer Parodontitis steht und fällt.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.parodontologie-berater.de

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Implantologie / Parodontologie

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